Bewerbung Landesgartenschau 2028

Zwei Kurstädte, ein Ziel, eine gemeinsame Bewerbung: Bad Liebenstein und Bad Salzungen wollen zusammen  die 6. Thüringer Landesgartenschau 2028 ausrichten. Mit der gemeinsamen Bewerbung gehen die beiden Städte innovative Wege in der Stadtentwicklung, gestalten ihre Lebensräume nach umweltpolitischen und ökologischen Gesichtspunkten und stellen städtebaulich wichtige Weichen für die Zukunft. Nicht nur die zwei benachbarten Kurstädte, sondern die gesamte Region können davon enorm profitieren. Mit dem Titel „Quellen des Lebens“ rücken Bad Liebenstein und Bad Salzungen inhaltlich das Thema in den Fokus, das die "zwei Bs" grundlegend und langfristig auf allen Ebenen miteinander verbindet: die Gesundheit.

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Aktueller Bewerbungs-Zeitplan

bis Oktober 2021: Bewerbungstufe 2
Bis zum 31. Oktober 2021 müssen umfangreichere Unterlagen wie bspw. eine Machbarkeitsstudie eingereicht werden.

Jahresbeginn 2022: Bereisung
Eine Kommission unter Leitung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft bereist die Bewerberstädte und schlägt der Landesregierung zur finalen Entscheidung einen Bewerber vor.

bis Mai 2022: Auswahl des Ausrichters
Es wird verkündet, wer die 6. Thüringer Landesgartenschau 2028 ausrichtet.


Bad Liebenstein und Bad Salzungen sind eine Runde weiter

Bad Liebenstein und Bad Salzungen sind mit ihrer gemeinsamen Bewerbung zur Landesgartenschau 2028 in die nächste Runde gekommen. Das hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft den Stadtverwaltungen von Bad Liebenstein und Bad Salzungen schriftlich am 28. Januar 2021 mitgeteilt. Jetzt muss bis Oktober eine Machbarkeitsstudie von beiden Städten erstellt werden.

Am 4. Februar 2021 hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft auch öffentlich alle Bewerber zur Landesgartenschau 2028 für die nächste Runde freigegeben. „Wir haben gemeinsam mit Bad Liebenstein die erste Hürde genommen“, freut sich Klaus Bohl, Bürgermeister von Bad Salzungen. „Jetzt gilt es, bis kommenden Oktober die sogenannte Machbarkeitsstudie zu erarbeiten. Darin müssen wir unser Konzept weiter ausbauen und vor allem auch betriebswirtschaftlich durchleuchten und so aufzeigen, dass wir dieses Projekt meistern werden.“

Um für dieses aufwändige Vorhaben gut gerüstet zu sein, fand bereits Anfang Februar eine Sitzung des Planungsgremiums von Bad Salzungen und Bad Liebenstein in Weimar statt. Darin wurden die nächsten nötigen Schritte besprochen, wie die Vorbereitung des Planerauswahlverfahrens und welche weiteren Fachleute benötigt werden. Ziel ist es, bis Ende Februar die Weichen gestellt zu haben und mit der zweiten Bewerbungsphase zu starten. Im Detail bedeutet dies, dass im Rahmen der Machbarkeitsstudie das Vorhaben städtebaulich begutachtet und weiterentwickelt wird. Auch landschaftsplanerisch wird nun ins Detail gegangen. Nicht zuletzt findet eine betriebswirtschaftliche Prüfung statt um zu gewährleisten, dass – wie der Name es sagt – das Ganze realistisch machbar ist.

„Unsere beiden Städte haben bisher sehr gut zusammengearbeitet und werden das auch bei den jetzt anstehenden Aufgaben tun. Wir haben die besten Voraussetzungen, die Landesgartenschau 2028 auszurichten. Davon wollen wir die Kommission überzeugen.“, äußert sich Bad Liebensteins Bürgermeister Dr. Michael Brodführer.

Mit acht eingereichten Bewerbungen für die Landesgartenschau 2028 hat sich das Interesse der Städte in Thüringen fast verdoppelt. Dass alle Bewerber in die nächste Runde kommen, wird es sowohl den Bewerbern als auch den Entscheidern nicht leichtmachen.

Neben Bad Salzungen und Bad Liebenstein als Bewerberduo haben sich Neustadt-Orla, Pößneck und Triptis als „Initiativkreis Interkommunale Landesgartenschau Orla-Region“ beworben sowie die Städte Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen und Oberhof als kommunale Arbeitsgemeinschaft „Entwicklung Oberzentrum Südthüringen“ und Sömmerda, Buttstädt, Kindelbrück und Straußfurt als Zweckverband „Allianz Thüringer Becken". Die Städte Altenburg, Arnstadt, Bad Frankenhausen und Hildburghausen haben jeweils Einzelbewerbungen eingereicht.

Nun ist es an den Städten, bis 31. Oktober dieses Jahres die Machbarkeitsstudie einzureichen. Anfang des kommenden Jahres wird schließlich eine Kommission unter Aufsicht des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft alle Orte bereisen, die sich für die sechste Thüringer Landesgartenschau beworben haben. Danach steht die Entscheidung an. Sie soll voraussichtlich im Mai 2022 verkündet werden.


Bewerbung für die Landesgartenschau 2028

Die Bewerbungsmappe ist fertig, der Antrag unterschrieben: Die beiden Städte Bad Liebenstein und Bad Salzungen bewerben sich offiziell um die gemeinsame Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 in Thüringen.

Rechtzeitig zum Bewerbungsende wurden die Unterlagen für den Antrag zur Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2028 fertiggestellt. Am 18. Dezember 2020 unterzeichneten der Bad Liebensteiner Bürgermeister Dr. Michael Brodführer und der Bad Salzunger Bürgermeister Klaus Bohl die gemeinsame Bewerbung für das Vorhaben der beiden Städte. Im Vorfeld stimmten die jeweiligen Stadträte den Projekten einstimmig zu.

Mit der gemeinschaftlichen Ausrichtung der Landesgartenschau möchten Bad Liebenstein und Bad Salzungen innovative Wege in der Stadtentwicklung gehen. Umweltpolitische und ökologische Gesichtspunkte werden ebenso berücksichtigt, wie städtebauliche Maßnahmen für die Zukunft. Dafür wollen die Städte ihre bisherige sehr gute Zusammenarbeit ausweiten und einander ergänzen. Von diesem Vorhaben sollen nicht nur Bad Liebenstein und Bad Salzungen profitieren, sondern die gesamte Region.

Die Gesundheit als Grundpfeiler beider Kurstädte ist auch das Kernthema der Bewerbung für die Landesgartenschau. Unter dem Titel „Quellen des Lebens“ sollen verschiedene Einzelmaßnahmen für ein stimmiges Gesamtkonzept umgesetzt werden. Der Fokus wird dabei auf Naturschutz, Nachhaltigkeit und regionale Ressourcennutzung gelegt.

„Wir sind optimistisch, dass wir mit unserer Bewerbung sehr gut im Rennen liegen. Das Konzept bietet großes Potential - nicht nur, um unsere beiden Städte aufzuwerten. Es würde unserer gesamten Region mehr Bekanntheit, damit mehr Gäste und Arbeitsplätze verschaffen. Und das nachhaltig“, so Klaus Bohl, Bürgermeister von Bad Salzungen.

Die Anträge zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 in Thüringen müssen bis 31. Dezember dieses Jahres eingereicht sein. Sie enthalten die grundlegenden Ideen der einzelnen Bewerber, welche im ersten Schritt von einer Jury geprüft werden. Die Konzepte, die es in die nächste Runde schaffen, müssen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie verfeinert werden. „Auch, wenn die Landesgartenschau durch unsere beiden Städte nicht ausgerichtet werden kann, ist diese Vorarbeit eine gute Grundlage, unsere Region weiterzubringen“, erläutert Dr. Michael Brodführer, Bürgermeister von Bad Liebenstein.

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