Bewerbung Landesgartenschau 2028

Zwei Kurstädte, ein Ziel, eine gemeinsame Bewerbung: Bad Liebenstein und Bad Salzungen wollen zusammen  die 6. Thüringer Landesgartenschau 2028 ausrichten. Mit der gemeinsamen Bewerbung gehen die beiden Städte innovative Wege in der Stadtentwicklung, gestalten ihre Lebensräume nach umweltpolitischen und ökologischen Gesichtspunkten und stellen städtebaulich wichtige Weichen für die Zukunft. Nicht nur die zwei benachbarten Kurstädte, sondern die gesamte Region können davon enorm profitieren. Mit dem Titel „Quellen des Lebens“ rücken Bad Liebenstein und Bad Salzungen inhaltlich das Thema in den Fokus, das die "zwei Bs" grundlegend und langfristig auf allen Ebenen miteinander verbindet: die Gesundheit.

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Termine

29. Oktober 2021: Abgabe der Unterlagen beim Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Erfurt

22. Oktober 2021: Presse-Vorstellung der erweiterten Bewerbung und Machbarkeitsstudie in Bad Salzungen

20. Oktober 2021: Stadtrat Bad Salzungen: Beschluss des Finanzplans der Landesgartenschau

30. September 2021: Stadtrat Bad Liebenstein: Beschluss des Finanzplans der Landesgartenschau

31. August 2021: Bürgerrundgang zur geplanten Gestaltung der Esplanade zur Landesgartenschau 2028: Treffpunkt um 16 Uhr an der Wandelhalle Bad Liebenstein

5. August 2021: Bürgerrundgang zum geplanten Hauptgelände Landesgartenschau 2028 (Neuer Kurpark): Treffpunkt um 16 Uhr an der Tourist-Information Bad Liebenstein

27. Juli 2021: Einwohnerversammlung in Bad Salzungen: Beginn ist um 18 Uhr im Pressenwerk.

28. Juli 2021: Einwohnerversammlung in Bad Liebenstein: Beginn ist um 19.30 Uhr im Comödienhaus Bad Liebenstein


Aktueller Bewerbungs-Zeitplan

bis Oktober 2021: Bewerbungstufe 2
Bis zum 31. Oktober 2021 müssen umfangreichere Unterlagen wie bspw. eine Machbarkeitsstudie eingereicht werden.

Jahresbeginn 2022: Bereisung
Eine Kommission unter Leitung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft bereist die Bewerberstädte und schlägt der Landesregierung zur finalen Entscheidung einen Bewerber vor.

bis Mai 2022: Auswahl des Ausrichters
Es wird verkündet, wer die 6. Thüringer Landesgartenschau 2028 ausrichtet.


Landesgartenschau - ein Gewinn für unsere Region

Bad Liebenstein & Bad Salzungen – Die Bewerbungsrunde für die Thüringer Landesgartenschau 2028 geht in die entscheidende Phase. Die beiden Städte Bad Liebenstein und Bad Salzungen haben jetzt ihre gemeinsame Bewerbung mit Konzept und Machbarkeitsstudie präsentiert.

Bis zum 31. Oktober 2021 müssen die Bewerbungsmappen, welche die Machbarkeitsstudie enthalten, für die Landesgartenschau beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eingereicht sein. Sechs Teilnehmer sind noch im Rennen. Die Stadt Hildburghausen sowie die Kommunale Arbeitsgemeinschaft der Städte Schleusingen, Suhl, Zella-Mehlis und Oberhof hatten ihre Bewerbung kürzlich zurückgezogen.

Die beiden Städte Bad Liebenstein und Bad Salzungen haben ihre gemeinsame Bewerbung fertiggestellt und am 22. Oktober 2021 der Öffentlichkeit präsentiert. „Ich bin begeistert von der Mappe“, äußert sich Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl. „Darin steckt ganz viel Arbeit, sehr viel Kreativität und ein fester Plan für die Zukunft unserer beiden Städte und der Region. Ich bin stolz, dass wir die Studie in nur wenigen Monaten und vor allem in dieser Qualität umgesetzt haben.“

Zwei Städte – ein Ziel

Bad Liebenstein und Bad Salzungen möchten gemeinsam die Thüringer Landesgartenschau - erstmalig in ihrer Geschichte – im Kurort präsentieren. In anderen Bundesländern sind Kurstädte seit vielen Jahren regelmäßig Ausrichter von Landesgartenschauen und das aus gutem Grund. Denn Kurorte sind deutschlandweit führend im Tourismus, stärken enorm die Wirtschaft im ländlichen Raum und leisten Vorbildhaftes in Sachen Umweltschutz.

Die Bewerbung von Bad Liebenstein und Bad Salzungen enthält ineinandergreifende Gestaltungs- und Veranstaltungskonzepte, einen soliden Finanzierungsplan und bestens durchdachte Verkehrs- und Marketingstrategien. Kernpunkt für Bad Liebenstein ist der neue Kurpark, welcher in einen Stadtgarten gewandelt werden soll. Außenstandort sollen Schloss und Park Altenstein werden. In Bad Salzungen werden große Teile des Wohngebiets gegenüber der Bundeswehrkaserne in eine lebenswerte Gartenstadt gewandelt. Der Gradiergarten wird zum Außenstandort.

„Die Bewerbung ist ein Kraftpaket für unsere Region“, sagt Dr. Michael Brodführer, Bürgermeister von Bad Liebenstein. „Wir zeigen darin unsere Defizite auf und wie wir sie beheben können. Vor allem aber zeigen wir, wie stark wir gemeinsam auftreten und die Region voranbringen können.“

Gesundheit und Umwelt im Fokus

Mit dem Bewerbungstitel „Quellen des Lebens“ möchten die Städte symbolisieren, dass seit Jahrhunderten die Gesundheit ihre Kernkompetenz ausmacht. „Das unterscheidet uns von vielen anderen Wettbewerbern“, so Brodführer. Damit sind nicht nur die Sole- und Heilquellen gemeint, sondern auch die gestaltete und ungestaltete Natur, wie sie zur Landesgartenschau Thema sein wird.

Um dem Ausdruck zu verleihen, wurde ein gemeinsames Logo entwickelt. „Die Farbe Blau steht darin für die Sole, das Heilwasser und die Quellen. Grün veranschaulicht die Natur und die Rottöne stehen für das Leben, die Menschen und die beiden Städte“, erläutert Bad Liebensteins Bürgermeister. „Unsere Bewerbung beinhaltet die beiden Megathemen, die unsere Welt zukünftig prägen werden – den Umweltschutz und die Gesundheit,“ ergänzt Bohl.

Breite Unterstützung in der Bevölkerung

„Wir haben eine unglaublich hohe und gute Resonanz von den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen und Institutionen erhalten“, erläutert Bohl. „An dieser Stelle unseren ganz großen Dank an alle! Das gibt uns Kraft, denn ohne sie wäre die Landesgartenschau bei uns nicht denkbar. Wir konnten gar nicht alle Schreiben der Befürworter in unserer Bewerbung abdrucken, aber wir haben alle aufgelistet.“

Am Donnerstag, 28. Oktober 2021, wird Bürgermeister Klaus Bohl die Bewerbung im Ministerium einreichen. Danach werden die einzelnen Konzepte von der Jury gesichtet. „Noch nie sind so viele Bewerber in die zweite Runde gekommen. Das war ein sehr großer Aufwand für uns alle“, erklärt Brodführer. „Deshalb ist es begrüßenswert, dass das Ministerium erwägt, die Landesgartenschau an zwei Bewerber zu geben, für das Jahr 2028 und 2030.“  
Im Frühjahr 2022 sollen Ortsbegehungen in den Bewerberstädten stattfinden. Voraussichtlich noch im ersten Halbjahr wird der Gewinner bekannt gegeben.

Im Frühjahr 2022 sollen Ortsbegehungen in den Bewerberstädten stattfinden. Voraussichtlich im Mai wird der Gewinner bekannt gegeben.


 

Bürgerrundgänge stoßen auf großes Interesse

Zwei Bürgerrundgänge mit den Planern und dem Bürgermeister führten zahlreiche Interessierte auf das zukünftige Schaugelände der Landesgartenschau und auf die Esplanade in Bad Liebenstein.

Beim ersten Rundgang durch den Neuen Kurpark ließ Planer Dr. Daniel Rimbach vor so manchem Auge schon eine wundervolle Park-, Spiel- und Genusslandschaft für alle Sinne entstehen. Das zweite Treffen fand mit Dr. Uwe Wilke an der Wandelhalle statt. Dort verwandelte sich die hoch sanierungsbedürftige Allee der Esplanade in eine mondäne Promenade, die zum Flanieren einlädt.

Bad Liebenstein und Bad Salzungen sind eine Runde weiter

Bad Liebenstein und Bad Salzungen sind mit ihrer gemeinsamen Bewerbung zur Landesgartenschau 2028 in die nächste Runde gekommen. Das hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft den Stadtverwaltungen von Bad Liebenstein und Bad Salzungen schriftlich am 28. Januar 2021 mitgeteilt. Jetzt muss bis Oktober eine Machbarkeitsstudie von beiden Städten erstellt werden.

Am 4. Februar 2021 hat das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft auch öffentlich alle Bewerber zur Landesgartenschau 2028 für die nächste Runde freigegeben. „Wir haben gemeinsam mit Bad Liebenstein die erste Hürde genommen“, freut sich Klaus Bohl, Bürgermeister von Bad Salzungen. „Jetzt gilt es, bis kommenden Oktober die sogenannte Machbarkeitsstudie zu erarbeiten. Darin müssen wir unser Konzept weiter ausbauen und vor allem auch betriebswirtschaftlich durchleuchten und so aufzeigen, dass wir dieses Projekt meistern werden.“

Um für dieses aufwändige Vorhaben gut gerüstet zu sein, fand bereits Anfang Februar eine Sitzung des Planungsgremiums von Bad Salzungen und Bad Liebenstein in Weimar statt. Darin wurden die nächsten nötigen Schritte besprochen, wie die Vorbereitung des Planerauswahlverfahrens und welche weiteren Fachleute benötigt werden. Ziel ist es, bis Ende Februar die Weichen gestellt zu haben und mit der zweiten Bewerbungsphase zu starten. Im Detail bedeutet dies, dass im Rahmen der Machbarkeitsstudie das Vorhaben städtebaulich begutachtet und weiterentwickelt wird. Auch landschaftsplanerisch wird nun ins Detail gegangen. Nicht zuletzt findet eine betriebswirtschaftliche Prüfung statt um zu gewährleisten, dass – wie der Name es sagt – das Ganze realistisch machbar ist.

„Unsere beiden Städte haben bisher sehr gut zusammengearbeitet und werden das auch bei den jetzt anstehenden Aufgaben tun. Wir haben die besten Voraussetzungen, die Landesgartenschau 2028 auszurichten. Davon wollen wir die Kommission überzeugen.“, äußert sich Bad Liebensteins Bürgermeister Dr. Michael Brodführer.

Mit acht eingereichten Bewerbungen für die Landesgartenschau 2028 hat sich das Interesse der Städte in Thüringen fast verdoppelt. Dass alle Bewerber in die nächste Runde kommen, wird es sowohl den Bewerbern als auch den Entscheidern nicht leichtmachen.

Neben Bad Salzungen und Bad Liebenstein als Bewerberduo haben sich Neustadt-Orla, Pößneck und Triptis als „Initiativkreis Interkommunale Landesgartenschau Orla-Region“ beworben sowie die Städte Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen und Oberhof als kommunale Arbeitsgemeinschaft „Entwicklung Oberzentrum Südthüringen“ und Sömmerda, Buttstädt, Kindelbrück und Straußfurt als Zweckverband „Allianz Thüringer Becken". Die Städte Altenburg, Arnstadt, Bad Frankenhausen und Hildburghausen haben jeweils Einzelbewerbungen eingereicht.

Nun ist es an den Städten, bis 31. Oktober dieses Jahres die Machbarkeitsstudie einzureichen. Anfang des kommenden Jahres wird schließlich eine Kommission unter Aufsicht des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft alle Orte bereisen, die sich für die sechste Thüringer Landesgartenschau beworben haben. Danach steht die Entscheidung an. Sie soll voraussichtlich im Mai 2022 verkündet werden.


Bewerbung für die Landesgartenschau 2028

Die Bewerbungsmappe ist fertig, der Antrag unterschrieben: Die beiden Städte Bad Liebenstein und Bad Salzungen bewerben sich offiziell um die gemeinsame Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 in Thüringen.

Rechtzeitig zum Bewerbungsende wurden die Unterlagen für den Antrag zur Thüringer Landesgartenschau im Jahr 2028 fertiggestellt. Am 18. Dezember 2020 unterzeichneten der Bad Liebensteiner Bürgermeister Dr. Michael Brodführer und der Bad Salzunger Bürgermeister Klaus Bohl die gemeinsame Bewerbung für das Vorhaben der beiden Städte. Im Vorfeld stimmten die jeweiligen Stadträte den Projekten einstimmig zu.

Mit der gemeinschaftlichen Ausrichtung der Landesgartenschau möchten Bad Liebenstein und Bad Salzungen innovative Wege in der Stadtentwicklung gehen. Umweltpolitische und ökologische Gesichtspunkte werden ebenso berücksichtigt, wie städtebauliche Maßnahmen für die Zukunft. Dafür wollen die Städte ihre bisherige sehr gute Zusammenarbeit ausweiten und einander ergänzen. Von diesem Vorhaben sollen nicht nur Bad Liebenstein und Bad Salzungen profitieren, sondern die gesamte Region.

Die Gesundheit als Grundpfeiler beider Kurstädte ist auch das Kernthema der Bewerbung für die Landesgartenschau. Unter dem Titel „Quellen des Lebens“ sollen verschiedene Einzelmaßnahmen für ein stimmiges Gesamtkonzept umgesetzt werden. Der Fokus wird dabei auf Naturschutz, Nachhaltigkeit und regionale Ressourcennutzung gelegt.

„Wir sind optimistisch, dass wir mit unserer Bewerbung sehr gut im Rennen liegen. Das Konzept bietet großes Potential - nicht nur, um unsere beiden Städte aufzuwerten. Es würde unserer gesamten Region mehr Bekanntheit, damit mehr Gäste und Arbeitsplätze verschaffen. Und das nachhaltig“, so Klaus Bohl, Bürgermeister von Bad Salzungen.

Die Anträge zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 in Thüringen müssen bis 31. Dezember dieses Jahres eingereicht sein. Sie enthalten die grundlegenden Ideen der einzelnen Bewerber, welche im ersten Schritt von einer Jury geprüft werden. Die Konzepte, die es in die nächste Runde schaffen, müssen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie verfeinert werden. „Auch, wenn die Landesgartenschau durch unsere beiden Städte nicht ausgerichtet werden kann, ist diese Vorarbeit eine gute Grundlage, unsere Region weiterzubringen“, erläutert Dr. Michael Brodführer, Bürgermeister von Bad Liebenstein.

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