Förderungen

Viele Bau- und Entwicklungsprojekte kann die Stadt nur dank verschiedener Fördermittel verwirklichen, die vom Freistaat Thüringen, dem Bund oder der Europäischen Union bereitgestellt werden. Einige dieser Projekte stellen wir hier vor und weisen auf die Mittelgeber hin.

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Gewässerentwicklungskonzept für das Gewässer „Farnbach“

Die Erstellung eines Gewässerentwicklungskonzept für das Gewässer 2. Ordnung „Farnbach“ mit hydrologischem Gutachten und integrierter Hochwasserschutzbetrachtung ist eine Maßnahme, die mit EU-Mitteln gefördert wird.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

3D-Mapping Altensteiner Höhle

Die Stadt Bad Liebenstein beabsichtigt die Besucherhöhle „Altensteiner Höhle“ im Ortsteil Schweina zu einem Landschaftsgarten unter dem Berg und somit zur ersten öffentlichen Thüringer Schauhöhle umzugestalten. Bei der Altensteiner Höhle handelt es sich um eine natürliche Höhle deren natürlichen Hohlräume teilweise erweitert wurden. Sie beinhaltet unter anderem einen „Konzertsaal“ und einen „Höhlensee“. Die Altensteiner Höhle ist als paläontologisches Denkmal in das Denkmalbuch des Freistaates Thüringen eingetragen.

Durch die Umsetzung des Projektes soll die Altensteiner Höhle wieder zu einer ganzjährig nutzbaren, wetterunabhängigen Touristenattraktion entwickelt werden. Kernattraktion ist hierbei die Höhle selbst, die durch Licht und die Projektion von Inhalten durch Video 3D-Mapping in Kombination mit Surround-Audioinstallationen inszeniert werden soll. Weiterhin sind baulich-restauratorische Maßnahmen, insbesondere die Schaffung eines 2. Ausganges und der teilweise behindertengerechte Ausbau sowie die umfassende Neugestaltung und Aufwertung der Außenanlagen notwendig. Bei allen Arbeiten sind denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen.

Die Maßnahme wird mit EU-Mitteln gefördert. Der Fördersatz beträgt 80 Prozent.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Download:

⤓ Projektbeschreibung 3D-Mapping Altensteiner Höhle (PDF 540 KB)

Umstellung Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Mehr als 100.000 Euro gab die Gemeinde Bad Liebenstein bisher jährlich allein für den Energiebedarf der Straßenbeleuchtung aus. Dank Zuwendungen aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) konnte nun an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet die Beleuchtung auf die energiesparende LED-Technik umgestellt werden.

Angesichts eines Einsparpotenzials von mehr als 80 Prozent an CO² hat die Stadt für 212 Straßenlaternen bei der NKI einen finanziellen Zuschuss für den Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik und einer tageslichtabhängigen Steuer- und Regelungstechnik beantragt. Die Höhe der Zuschüsse ist abhängig vom Einsparpotenzial und beträgt 25 Prozent. Hersteller der Lampenköpfe ist die Firma Phoenix Mecano, Digital Elektronik GmbH aus Wutha-Farnroda. Die Arbeitsleistungen wurden durch die Stadtmeisterei erbracht. Das eingesetzte Leuchtmittel spendet warmes Licht, das nicht blendet. Insgesamt hat sich die Ausleuchtung der Gehwege und Straßen sehr verbessert.

In folgenden Straßen wurden die Lampenköpfe ausgetauscht:
Ortsteil Bad Liebenstein: Ruhlaer Straße (Geh- und Radweg an der Landesstraße), Am Mühlweg, Eisenbahnstraße, Zentraler Omnibusplatz, Dr.-Külz-Straße, Barchfelder Straße
Ortsteil Schweina: Altensteiner Straße (Schweinaer Höhe/L 1027 bis Abzweig Glücksbrunner Straße/Schloss, Bürgerhaus über Abzweig Sauerberg bis Abzweig Breiter Fahrweg, Abzweig Breiter Fahrweg bis Ortsausgang Richtung Barchfeld/Marienthal), Bahnhofstraße (Ortseingang Dr. Huyke bis Abzweig Altensteiner Straße)
Ortsteil Bairoda: Meimerser Straße
Ortsteil Meimers: Lindenstraße

Nach und nach sollen auch die übrigen Straßenlaternen im Stadtgebiet auf die neue Technologie umgestellt werden. Dabei hat die Stadt als nächstes die „Altstadtlampen“ im Blick. Hier werden nicht die ganzen Lampenköpfe getauscht, sondern die Leuchtmittel durch sogenannte „Retrofits“ ersetzt, d.h. LED-Leuchten in Form von Glühlampen.  

Jährliche Stromeinsparungen: 130.042 kWh
CO²-Einsparungen:                 1.535 Tonnen in 20 Jahren
Durchschnittliche Einsparung:  87 Prozent
Ausgaben für die Umstellung:  56.963 Euro (geplant waren 57.314)
Zuwendung durch die NKI:      14.328 Euro

Zur Nationalen Klimaschutzinitiative

Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums unterstützt seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Förderung erstreckt sich von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Maßnahmen. Die guten Ideen aus den Projekten tragen dazu bei, den Klimaschutz vor Ort zu verankern. Hiervon profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher, Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Die Stadt Bad Liebenstein leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht.

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