Nach Bränden in Feuerwehrhäusern in den letzten Jahren, so in Stadtallendorf (2024) oder Treffurt (2025), rückt der Schutz der eigenen Einsatzstandorte zunehmend in den Fokus der Feuerwehr. Die Stadt Bad Liebenstein hat aus den Ereignissen frühzeitig Konsequenzen gezogen und in moderne Technik zur Brandfrüherkennung investiert.
In den Feuerwehrgerätehäusern in Bad Liebenstein, Schweina und Steinbach wurde bereits eine entsprechende Anlage installiert. Insgesamt 56 Rauchmelder überwachen Räume und Fahrzeuge und sind in die bestehende Alarmierungs-App der Feuerwehr integriert.
Neben der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft spielt auch der Schutz erheblicher Sachwerte eine zentrale Rolle: Allein das 2025 angeschaffte HLF 10 oder die erst wenige Jahre alte Drehleiter sind Investitionen, die im Schadensfall zeitnah nicht ersetzt werden könnten.
Die Kosten für die moderne Anlage belaufen sich auf rund 4.000 Euro. Einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro überreichte nun Christoph R. Bauer, Direktionsbevollmächtigter der SV SparkassenVersicherung. Bürgermeisterin Susanne Rakowski und Stadtbrandmeister Enrico Pfeifer nahmen die Förderung entgegen.
„Wir freuen uns über die finanzielle Unterstützung, die auch unsere frühzeitige Eigeninitiative anerkennt“, betonte Bürgermeisterin Susanne Rakowski.
Die Stadt hatte den Einbau der Anlage bereits vor der Zuschusszusage umgesetzt. Die finanzielle Unterstützung kommt daher sehr gelegen.
Mit ihrem Förderprogramm unterstützt die SV SparkassenVersicherung beim Einbau moderner Brandfrüherkennungssysteme, um Schäden zu minimieren und die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren dauerhaft zu sichern.