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Jugendweihefeiern und Ministerbesuch in Bad Liebenstein

Gemeinsame Erklärung des Bad Liebensteiner Bürgermeisters Dr. Michael Brodführer, des stellvertretenden Vorsitzenden der Jugendweihe Westthüringen e. V., Dustin Müller, und des Bundestagsabgeordneten Christian Hirte

drei Männer stehen auf Bühne der Wandelhalle, im Hintergrund Stuhlreihen und Säulen

v.l.n.r.: Dustin Müller, Dr. Michael Brodführer, Christian Hirte

Ein Missverständnis in der Bad Liebensteiner Stadtverwaltung sorgt für Aufregung im Netz.

Im Mittelpunkt stehen der Besuch des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn auf Einladung des örtlichen Bundestagsabgeordneten Christian Hirte und zeitgleich die Feiern der Jugendweihe, die coronabedingt schon einmal verschoben werden mussten.

Es hätte alles seinen Gang gehen können: Während die Jugendweihe wie gewohnt im Comödienhaus stattfindet, hätte sich der Gesundheitsminister mit Vertretern der Kliniken und Medizinern der Region in der benachbarten Wandelhalle getroffen. Doch es kam genau andersherum. Auf Bitte der Stadtverwaltung hat sich der Jugendweiheverein auf die Feiern in der Wandelhalle vorbereitet. Hintergrund war, dass aufgrund eines Buchungsfehlers sowohl dem Jugendweiheverein als auch dem Büro des Bundestagsabgeordneten das Comödienhaus als Veranstaltungsort zugesagt wurde. „Ich wäre lieber in die Wandelhalle gegangen, aber die wurde uns gar nicht angeboten“, so Christian Hirte.

In den sozialen Medien jedoch wurde nach Bekanntgabe des Veranstaltungsortes für die Jugendweihefeier das Gerücht gestreut, der Minister habe die Jugendlichen aus dem Comödienhaus verdrängt. „So ist es nicht. Diesen Fehler muss sich allein die Stadtverwaltung zuschreiben lassen“, so Dustin Müller, stellvertretender Vorsitzender der Jugendweihe Westthüringen e.V.

Bad Liebensteins Bürgermeister Dr. Michael Brodführer räumte die fehlerhafte Doppelbuchung durch eine Mitarbeiterin ein. „Fehler passieren. Aber das darf nicht dazu führen, dass im Internet falsche Behauptungen oder Lügen verbreitet werden. Hier sollen gezielt die Jugendlichen und ihre Familien gegen den Gesundheitsminister aufgehetzt werden.“

Christian Hirte und Dustin Müller sind sich mit dem Bürgermeister einig, dass die Debatte um die Coronapolitik nicht auf dem Rücken der Heranwachsenden ausgetragen werden darf. Sie verurteilen jegliche Art von Hass und Hetze. Beim Ministerbesuch wird es, laut Herrn Hirte, außerdem nicht in erster Linie um das Thema Corona gehen, sondern vor allem um die ärztliche Versorgung auf dem Land und die Zukunftsperspektiven für die Kurorte und Heilbäder in Deutschland.

„Wir wünschen uns für unsere Jugendlichen eine gelungene und störungsfreie Jugendweihefeier. Wir glauben, dass wir auch in der Wandelhalle eine gute Veranstaltung haben werden und sind bestens vorbereitet", so Dustin Müller.

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